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Die perfekte Sonnenbrille zum Radfahren

Sie sind cool. Sie gehören zum Outfit fast schon wie Trikot und Radhose. Sonnenbrillen sind tolle Modeaccessoires. Aber ihre wichtigste Funktion ist Schutz.

Schutz für unsere Augen.

Schließlich sind unsere Augen unsere wichtigsten Sinnesorgane.  Über sie empfangen wir 80 Prozent unserer Sinneseindrücke. Gerade im Sport und vor allem beim Radfahren ist das entscheidend: Ständig scannen wir die Welt rund um uns, um Gefahren zu erkennen und den optimalen Rennverlauf zu sichern.

Warum ist Sonnenlicht schlecht für unsere Augen?

Sonnenlicht enthält einen hohen Anteil an ultraviolettem Licht. Es wird von dem Gewebe absorbiert. Damit beschleunigt sich die Entwicklung eines Katarakts, einer Verschleierung der Linse, und die Degeneration der Makula, der Stelle des schärfsten Sehens im Auge. Auch das Bindegewebe des Auges kann durch zu viel Sonnenlicht geschädigt werden: wenn sich Verdickungen (Pterygium) bilden, was Rötungen und ein Störgefühl im Auge mit sich bringt.

Sport. Cyclist carry a bike on dramatic sky.

Welches ist für mich die beste Sonnenbrille?

Die besten Sonnenbrillen entfernen 100 Prozent der ultravioletten Strahlung. Doch wirklich gute Sonnenbrillen können noch mehr: Sie bieten mehr Sehqualität und –komfort, indem sie Blendungen reduzieren und das Sehen von Kontrasten im Tageslicht verbessern. Polarisierte Filter sind besonders gut, weil sie die Reflexionen und Spiegelungen von Gebäuden, Straßen und Wasseroberflächen ausblenden. Eine Qualitäts-Sonnenbrille verbessert die Sicht ohne die Farben zu verändern. Je dunkler die Sonnenbrille, desto wohler fühlt sich das Auge. Aber aufgepasst: Die sehr dunkle Kategorie 4 ist für den Sport und für das Autofahren zu unsicher, weil zu wenig Licht die Augenlinse erreicht.

Welches sind die besten Sonnenbrillen für Radfahrer?

Radfahren ist ein dynamischer Sport, mit hohem Tempo, hohen Anforderungen an Balance und Reaktionsgeschwindigkeit. Optik und Fashion spielt da nicht die wichtigste Rolle. Entscheidend sind die Funktion und die Qualität der Brillengläser. Sonnenbrillen für Radfahrer sollen für beste Sicht sorgen. Aber fast ebenso wichtig ist der Rundum-Schutz der Augen gegen Wind, Insekten und kleine Steinchen. Leichte Brillengestelle aus robustem Material und eine bis zu den Schläfen abgerundete Form sind angesagt. Die Brillengläser müssen leicht sein, aus stoßfestem und bruchsicherem Material, das vor Blendungen schützt und gleichzeitig die Kontraste betont – für stets gute Sicht auch beim raschem Wechsel zwischen hellem Sonnenlicht und Schatten. Moderne Sonnenbrillen haben oft entspiegelte Brillengläser mit einer anti-reflex-Beschichtung, um Lichtreflexe zu reduzieren und den Sehkomfort zu verbessern.

Für Radfahrer, die Brillen tragen, müssen die Gläser der Sonnenbrille so geschliffen sein, dass sie die Fehlsichtigkeit ausgleichen. Um die Schutzfunktion der Sonnenbrille gegen Wind und Steine zu erhalten, müssen die Gläser entsprechend stark gebogen sein. Diese Biegung bringen aber andere Probleme mit sich: Verzerrungen im Sichtfeld oder veränderte Größenwahrnehmung im Vergleich zu den normalen Brillengläsern. Sonnenbrillen mit Clip-in-Korrekturgläsern sind eine Alternative. Aber bei starkem Schwitzen oder Regen tendieren diese dazu, anzulaufen. Mit der entsprechenden Verringerung der Sehqualität.

Normale Sonnenbrillen lassen sich gut über Kontaktlinsen tragen. Eine gute Lösung für diejenigen, die Kontaktlinsen gut vertragen und deren Kontaktlinsen optimal angepasst sind und damit stabilen Halt haben. Radfahrer, die unter trockenen Augen leiden oder wegen Astigmatismus keine Kontaktlinsen tragen können, brauchen eine andere Lösung für gute Sicht in der Sonne.

Augenlasern oder Linsenaustausch geben die gute Sicht zurück ohne Brille oder Kontaktlinsen. Und damit die freie Wahl der passenden Sonnenbrille, mehr Sicherheit beim Radfahren und mehr Fahrspaß.

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