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Draußen Toben gegen Kurzsichtigkeit

Immer mehr Kinder müssen Brille tragen. In Asien sind mehr als 70 Prozent der Jugendlichen kurzsichtig, aber auch in Europa ist die Entwicklung dramatisch. Eine der Hauptursachen ist mittlerweile wissenschaftlich belegt: Zu viel Handy und Computer. Und zu wenig freie Sicht in Tageslicht und frischer Luft.  Genau gesagt: Unsere Kinder fahren zu selten Rad, toben und spielen zu wenig draußen und starren stattdessen viel zu lange in ein und derselben Nahdistanz auf den Bildschirm.

In China sind Fehlsichtigkeiten eine Endemie: Laut National Vision Care Reoprt waren im Jahr 2012 530 Millionen Menschen betroffen – 90 Prozent davon litten unter Kurzsichtigkeit. Tendenz steigend.

Woher kommt die Entwicklung? Und warum die dennoch großen Unterschiede zwischen Asien und Europa? Gerade in China und Südkorea beginnen die Kinder schon sehr früh mit intensivem Lernen, weit mehr als bei uns in Europa. In Asien hantieren schon Kleinkinder über Stunden mit Handys und Tablets – und starren damit aus ein und derselben Entfernung auf die kleinen Monitore. Ihr Auge wechselt viel zu wenig die Entfernungen, wie es beim Spielen oder Radfahren draußen der Fall ist.

Nachgewiesen ist  mittlerweile ein Zusammenhang: Mit jeder Stunde, die auf Dauer pro Woche unter freiem Himmel verbracht wird und die das Kind ohne Computer, iPad und sonstige elektronische Medien sowie Bücher verbringt, sinkt die Wahrscheinlichkeit eines Fortschreitens der Kurzsichtigkeit nachweislich um 2%. Auch in Europa beschäftigen sich immer jüngere Kinder mehr und mehr mit digitalen Geräten – statt aufs Rad zu steigen oder draußen zu toben.

 

 

 

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